
Das bin ich...
Physiotherapeut & Heilmasseur aus Leidenschaft
geboren am 12.12.1991
aufgewachsen am Bergbauernhof meiner Eltern in Taxenbach
Qualifikationen:
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Drei kaufmännische Lehrbriefe
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Medizinischer Masseur & Heilmasseur
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Physiotherapeut
Akademische Laufbahn:
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Staatlich diplomierter Physiotherapeut
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Master of Advanced Physiotherapy (Master of Science)
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Doktor / PhD. Student an der Paracelsus Universität in Salzburg (aktuell in Ausbildung Stand 2024/2025)
Persönliches:
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Hoffnungslos neugieriger Streber.
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Meistens gute Laune.
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Sehr genau bei der Arbeit.

Wie alles begann...
Meine Geschichte - Roland Fercher
Vorab: Solltest du noch Fragen zu meinem Werdegang oder meinen Qualifikationen haben – oder vielleicht auch zu meiner Geschichte –, dann darfst du dich jederzeit an mich wenden. Ich werde versuchen, all deine Fragen bestmöglich zu beantworten.
Falls du dir umgekehrt unsicher bist, ob ich der richtige Physiotherapeut für dich bin, kannst du mir ebenfalls eine kurze Nachricht mit den notwendigen Details schicken. Anschließend können wir deinen Fall (aus Datenschutzgründen) gerne telefonisch besprechen.
Ich freue mich darauf, viele Patient:innen in meiner neuen Praxis begrüßen zu dürfen. An dieser Stelle wünsche ich dir alles Gute – bleib gesund.
Roland Fercher (Inhaber Physio:Konzept)
... der 29.11.2009 veränderte mein Leben
Meine Geschichte beginnt mit einem unvergesslichen Tag: Am 29. November 2009 erlitt ich einen schweren Verkehrsunfall. Ich kann mich noch genau an den strahlend blauen Himmel dieses Sonntagmorgens erinnern, als ich auf mein Moped stieg – ohne zu ahnen, dass ich nur wenige Stunden später auf der Intensivstation landen würde.
Nach lebensgefährlichen Verletzungen und einer mehrstündigen Operation, bei der meine Brustwirbelsäule versteift wurde, begann für mich ein langer weg der Rehabilitation.
Plötzlich befand ich mich in einer völlig neuen Welt – geprägt von medizinischen Erkenntnissen und physiologischen Abläufen. Ich lernte die unterschiedlichsten Therapien kennen und erlebte hautnah, wie vielfältig die therapeutischen und ärztlichen Ansätze sein können, und auch wie verwirrend sie manchmal sind.
Besonders beeindruckt hat mich die Bandbreite an Behandlungsmethoden, von der Terminorganisation bis hin zu den verschiedenen physiotherapeutischen Techniken und ihren Wirkungsweisen. Hier wurde mir klar, dass Therapie etwas ist, das mein tiefes Bedürfnis erfüllt, in einem sinnstiftenden Verhältnis mit Menschen zu arbeiten.
Noch während meiner Rehabilitation begann ich, mich intensiv mit Medizin und Therapie auseinanderzusetzen. Einige Jahre später schloss ich meine Ausbildung zum medizinischen Masseur und anschließend zum Heilmasseur ab – der Grundstein für meinen weiteren beruflichen Weg war gelegt.

Es war einmal ein Verkehrsunfall...

... vom Patienten zur Berufung...
Hautnah erfahren, vielseitige Interessen...
Nachdem ich bereits eine Ausbildung zum Physiotherapeuten in Deutschland abgeschlossen hatte, ließ mich meine Neugier nicht los. Als die COVID-Pandemie begann, entschied ich mich, meine Qualifikation noch weiter auszubauen – mit einer ganz besonderen Art „Meistertitel“. So studierte ich an der Fachhochschule Burgenland den viersemestrigen akademischen Lehrgang „Master of Advanced Physiotherapy and Management“ und war fest entschlossen, diesen im Oktober 2024 abzuschließen.
Der Schritt in die Selbstständigkeit
In den fast 14 Jahren als Therapeut, die seit meinem Verkehrsunfall vergangen sind, habe ich akribisch Erfahrungen, Erkenntnisse und Qualifikationen gesammelt. Am 21. Juni 2023 – dem Tag der Sonnenwende – fasste ich schließlich den Entschluss, meine eigene Praxis zu eröffnen. Die Werte meiner Praxis sind Sorgfalt, Vielfalt und vor allem ein konsequent patientenzentrierter Ansatz, untermauert von hoher Ausbildungsqualität und einer individuellen Therapiegestaltung.
Ob Spitzensportler:innen, die mich schon aus meiner Zeit als Masseur kannten, oder Menschen mit weniger sportlichen, aber ebenso interessanten gesundheitlichen Ausgangssituationen: Mit Begeisterung und großer Leidenschaft setze ich mich dafür ein, gemeinsam mit meinen Patient:innen das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Neues Kapitel: Doktorat, Forschung und Psychotherapie
Mittlerweile habe ich mein Masterstudium erfolgreich abgeschlossen und widme mich erneut neuen Herausforderungen. Einerseits strebe ich ein Doktoratsstudium an, andererseits bilde ich mich parallel in der Psychotherapie weiter. Mein Ziel bleibt stets dasselbe: mein Wissen kontinuierlich zu erweitern und dieses an meine Patient:innen weiterzugeben, damit wir gemeinsam ihre Gesundheit und Lebensqualität verbessern können.
Forschung und neue Horizonte: Mein Weg zu einem erweiterten Krankheitsverständnis
Meine Neugier ist nach all den Jahren keineswegs erloschen – im Gegenteil. Ich möchte unser bisheriges Verständnis von Therapie und Krankheit grundlegend hinterfragen und erweitern. Genau diese Motivation hat mich an die Paracelsus Universität in Salzburg geführt, wo ich derzeit forsche und meinen Doktor (PhD) absolviere.
Mein Forschungsbereich umfasst Physiologie, Pathologie und Biophysik. Parallel dazu studiere ich an der Medizinischen Universität in Wien im Masterprogramm „Grundlagen der Psychotherapie“. Beide Felder fließen in mein aktuelles Forschungsvorhaben ein: ein Krankheitsmodell, das chronische Erkrankungen umfassender erklären soll.
Patient:innen als „Meister ihrer eigenen Krankheit“
Mein Ziel ist es, dass Patient:innen lernen, ihre Erkrankung systematisch zu durchleuchten und frühzeitig zu erkennen, was sie wirklich brauchen. Gerade wenn mehrere Medikamente und verschiedenste Therapien im Spiel sind, soll dieses Modell helfen, Wirksamkeit und Nebenwirkungen besser einzuschätzen. So können Menschen eigenverantwortlich und selbstbestimmt ihr Leben trotz Krankheit gestalten – unabhängig von ständiger Expertenbetreuung und mit spürbar höherer Lebensqualität.

Forschung und Lehre ...

Vorträge
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Gesundheitsthemen
Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Unternehmen
Neben meiner Forschung vermittle ich in Unternehmen praxisorientierte Konzepte, die auf dem Biopsychosozialen Modell basieren und verschiedene Kommunikationsformen einbeziehen. Dabei analysieren wir gemeinsam, wo bereits gute interdisziplinäre Arbeit stattfindet und wo noch Optimierungspotenzial besteht. Mein Anliegen ist es, Teams dabei zu unterstützen, ihre Zusammenarbeit effektiver zu gestalten – über Fachgrenzen hinweg.
Fokus auf moderne Kommunikationsmodelle
Auch meine Masterarbeit im Propädeutikum widmet sich dem Thema moderne Kommunikationsmodelle. Diese sollen die interdisziplinäre Bildung und Zusammenarbeit weiterentwickeln und sind weniger theoretisch, sondern vor allem praktisch orientiert. Das Ziel: einen konkreten Ansatz zu schaffen, der mehrere Fachrichtungen vereint und so bestmögliche Ergebnisse für Patient:innen und Kolleg:innen gleichermaßen erzielt.
Vorträge und Austausch
Solltest du dich für meine Forschung interessieren – ganz besonders, wenn du Rheumapatient:in bist –, freue ich mich, dich näher zu informieren. Gleichzeitig halte ich regelmäßig Vorträge zu unterschiedlichen Themen, sowohl für Studierende als auch für Patient:innen. Für die Zukunft sind weitere Veranstaltungen geplant. Wenn du ein bestimmtes Anliegen hast oder für ein Unternehmen einen speziell zugeschnittenen Vortrag wünschst, melde dich gerne bei mir. Gemeinsam finden wir sicher den passenden Rahmen – oder ich vermittle dich an geeignete Expert:innen.
Gemeinsam zu einem neuen Verständnis von Krankheit und Therapie
Ich lade dich herzlich ein, Teil meines Weges zu werden: hin zu einem innovativen Umgang mit chronischen Erkrankungen, einer verbesserten interdisziplinären Zusammenarbeit und mehr Selbstbestimmung für alle Betroffenen.
Die Geschichte geht weiter.
Physio:Konzept
von der Idee zur Wirklichkeit
Warum eine eigene Praxis?
Meine persönliche Reise – geprägt von einem schweren Verkehrsunfall, intensiver Rehabilitation und unstillbarer Neugier – hat mir gezeigt, wie wertvoll eine tiefgreifende, ganzheitliche Therapie sein kann. Durch meine Arbeit in Kliniken und privaten Einrichtungen habe ich viel gelernt, aber auch erkannt, dass ich in einer eigenen Praxis die Freiheit habe, meine Ideen voll umzusetzen. Ich wollte einen Ort schaffen, an dem Patient:innen nicht nur „abgefertigt“ werden, sondern wirklich im Mittelpunkt stehen.
Was macht Physio:Konzept aus?
Mit Physio:Konzept vereine ich moderne, wissenschaftlich fundierte Ansätze mit bewährten, teils traditionellen Behandlungsmethoden. Dabei geht es nicht nur um die Therapie von akuten Beschwerden – es geht darum, Menschen dabei zu helfen, ihr eigenes Krankheitsgeschehen besser zu verstehen und langfristig selbstbestimmt damit umzugehen. In meiner Praxis soll ausreichend Raum und Zeit vorhanden sein, um den Menschen in seiner gesamten Komplexität zu sehen: Körper, Geist und soziale Faktoren, nach Vorgabe des Bio-Psycho-Sozialen Modells.
Wohin führt dieser Weg?
Ich forsche derzeit an einem Krankheitsmodell, das chronische Erkrankungen umfassender erklären soll. Gleichzeitig arbeite ich an der Entwicklung neuer Kommunikationsmodelle, damit nicht nur Patient:innen, sondern auch Therapeut:innen und andere Gesundheitsberufe besser zusammenarbeiten können. Hierbei ist es mir besonders wichtig, interdisziplinäre Konzepte zu vermitteln – sei es in Unternehmen oder in Vorlesungen für Studierende. Die Praxis dient dabei als „Basislager“, in dem meine praktischen Erfahrungen, meine Forschungsergebnisse und meine Vision für eine moderne Physiotherapie zusammenfließen.
Ein Ort des Vertrauens und des Wachstums
Letztendlich wünsche ich mir, dass Patient:innen, Kolleg:innen und Kooperationspartner:innen in Physio:Konzept einen Raum finden, in dem sie sich verstanden fühlen, Neues lernen und echten Fortschritt erleben können. Ich möchte die Behandlung nicht nur effektiver, sondern auch menschlicher gestalten. Denn je besser wir uns selbst und unsere Gesundheit verstehen, desto stärker können wir unser Leben gestalten – trotz oder gerade wegen eventueller Einschränkungen ob Akute oder Chronische.
Die Botschaft
Mit Physio:Konzept möchte ich nicht nur Symptome behandeln, sondern neue Maßstäbe für den Umgang mit Gesundheit und Krankheit setzen – stets begleitet von der Überzeugung, dass jede:r Einzelne das Potenzial hat, die eigene Gesundheit aktiv zu beeinflussen.